DER VEREIN
Bereits zwei Tage nach der Wiedervereinigung beider deutscher Staaten gründete sich in Berlin der Verein Miteinander-Füreinander, Selbsthilfebegegnungsstätten. Mehr als 23 Jahre ist er gemeinnützig mit seinem Anspruch "nur was der Bürger selbst nicht vermag, muss der Staat tun" tätig. Hierzu leistet er mit dem Prinzip "Hilfe zur Selbsthilfe" vielfältige, stets am Bedarf von Zielgruppen ausgerichtete Unterstützungsarbeit. Mit niedrigschwelligen kostenfreien Angeboten entlastet er deutlich die öffentliche staatliche Daseinsfürsorge. Eine engagierte Gruppe ehrenamtlicher MitarbeiterInnen hilft im guten Miteinander, die Eigenständigkeit, das Verbleiben in der eigenen Wohnung, die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und zugleich die Lebensfreude und Würde älterer und behinderter Menschen zu sichern.

Parallel zu dieser Sozialarbeit im Projekt "Begegnungsstätte Herbstlaube" nutzt der Verein die entstandenen Synergien mit seinem Museumsprojekt "Zimmermeister Brunzel baut ein Mietshaus. Bauen und Wohnen in Prenzlauer Berg um 1900". Die z.T. hochbetagten SeniorInnen der Herbstlaube geben hierbei Erfahrungswissen weiter und übernehmen als Zeitzeugen Führungen. Besonders Kinder und Jugendliche erleben so "Geschichte zum Anfassen". Diese gelebte Generationsbrücke verstehen wir als Bildungsauftrag , der unsere soziale Kompetenz stärkt. Mit regionalen und überregionalen Kooperationspartnern pflegen wir engen Erfahrungsaustausch. Als zertifizierte Praktikumseinrichtung fördern wir Schüler, auszubildende Jugendliche, Studenten, Umzuschulende und Berufsrückkehrer. Den Wissenszugewinn aus dieser Zusammenarbeit schätzen wir hoch ein.

Der Verein konnte trotz bedrohlicher Finanzsituation in den letzten zwei Jahren seine wichtige Tätigkeit weiterführen. Für das laufende Jahr erhalten wir vom Bezirksamt Pankow, Abteilung Soziales eine Fehlbedarfsfinanzierung. Mit der Abteilung Kultur regelt eine Vereinbarung die Refinanzierung der Betreuung der Dauerausstellung.

Durch eine Fördergemeinschaft ab 10,- EUR monatlich können Sie uns nicht nur ideell unterstützen.

Siehe auch Zur Chronik des Vereins